Wöhrmann Gewerbliche Tür und Tor Systeme GmbH

 Ihr Fachmann aus Bochum 

 

 

Prüfung und Wartung

 

Grundlagen für die Prüfung von kraftbetätigten Toren und Türen

Die Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaften fordern in den Richtlinien für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore in BGR 232 (früher ZH 1/494) : Die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Bau und Ausrüstung von kraftbetätigten Toren sind für die Tore in europäischen Normen festgelegt, die die allgemeinen Anforderungen der europäischen Maschinen-Richtlinie konkretisieren.

Bei der Tor-Wartung halten wir in Bochum sämtliche landesspezifische Sicherheitsbestimmungen ein.


Diese sind insbesondere:

  • EN 13241-1
    Tore – Produktnorm – Teil 1 : Produkte ohne Feuer- und Rauchschutzeigenschaften
  • EN 12604
    Tore – Mechanische Aspekte – Anforderungen
  • EN 12605
    Tore – Mechanische Aspekte – Prüfverfahren
  • EN 12453
    Tore – Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore – Anforderung
  • EN 12445
    Tore – Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore – Prüfverfahren
  • EN 12635
    Tore – Einbau und Nutzung
  • EN 12978
    Türen und Tore – Schutzeinrichtungen für kraftbetätigte
    Tore und Türen – Anforderungen und Prüfverfahren

Fordern Sie in Bochum und Dortmund unser Prüf- und Tor-Wartungs sowie Serviceangebot zu Sicherheitstüren an.



Grundsätzlich sind sämtliche landespezifischen Sicherheitsbestimmungen, Normen und Vorschriften einzuhalten.

Die Festlegungen der Richtlinie BGR 232 für Betrieb und Prüfung gelten für kraftbetätigte Tor- und Türanlagen weiterhin, unabhängig vom Zeitpunkt der Errichtung.

In den Normen ist keine Nachrüstung bestehender Anlagen gefordert, die vor den vorstehend genannten Stichtagen bereits in Verkehr gebracht wurden. Für nicht kraftbetätigte Tore, die nach dem 01. Juni 2001 mit einem Antrieb nachgerüstet wurden gelten die vorstehend genannten europäischen Normen.

Nach EN 12635 müssen kraftbetätigte Tore und Türen vor der ersten Inbetriebnahme und nach Bedarf, jedoch jährlich mindestens einmal, entsprechend den Herstellerangaben und den Vorgaben der Bedienungsanleitung von einem Sachkundigen geprüft werden. Nach Art der Nutzung und auf Empfehlung der Herstellers/Lieferanten können mehrere Prüfungen innerhalb eines Jahres notwendig sein. Diese Prüfung ist nicht mit der Wartung gleichzusetzen.

Sachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der kraftbetätigten Tore und Türen hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. DIN-Normen, VDE-Bestimmungen) soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Toren und Türen beurteilen kann. Zu diesen Personen zählen Sachverständige, Fachkräfte der Hersteller-, Liefer- oder Montagefirmen oder einschlägig erfahrene Fachkräfte des Betreibers.

Sachkundige haben ihre Begutachtung objektiv vom Standpunkt der Arbeitssicherheit aus abzugeben, unbeeinflusst von anderen, z.B. wirtschaftlichen Umständen.

Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich in einem speziell für das jeweilige Tor ausgestellten Prüfbuch festzuhalten. Der schriftliche Nachweis sollte am Betriebsort der kraftbetätigten Tore und Türen zur Einsichtnahme bereitgehalten werden.

D iese jährlich mindestens einmal durchzuführende „Sachkundigen Prüfung“ führen wir gerne für Sie durch.

Fordern Sie hier unser unverbindliches Prüf- und Wartungs- sowie Serviceangebot an!


Wir sind Ihr Partner für eine sachkundige Prüfung Ihrer Garagentore, Rolltore und Sektionaltore in der Region Dortmund und Bochum.


Wartung und Prüfung von Feststellanlagen an Feuer- & Rauchschutzabschlüssen


Das Institut für Bautechnik (lfBt-Berlin) fordert in der Zulassung für Feststellanlagen an Feuerschutz- Abschlüsse:

Allgemeine Sichtkontrolle

Inaugenscheinnahme der Abschlüsse im Hinblick auf Beschädigung oder sichtbare Mängel.
Überprüfung der mechanischen Funktionsfähigkeit des Abschlusses

Um auch die mechanischen Anforderungen an Feuerschutztüren- und Tore zu gewährleisten, ist eine mindestens einmal jährlich durchzuführende Kontrolle mit Beseitigung festgestellter Mängel unerlässlich.

Der Abschluss muss sich aus jeder beliebig weit geöffneten Stellung nach Freigabe selbsttätig schließen. Wird die „ZU-Stellung“ nicht durch die vorgesehene Federkraft bei Drehtüren oder das Schließgewicht bei Schiebetoren und Hubtoren erreicht, ist eine Gangbarmachung zur Wiederherstellung der Leichtgängigkeit erforderlich.

Bei Drehtüren Bänder ölen, Federband oder Türschließer nachstellen. Bei Schiebetoren Laufschienen säubern, evtl. die Lauffläche der Laufschiene bei Röhrenlaufwerk mit Öllappen leicht einölen.

Die Kugellager der Laufrollen haben eine Dauerschmierung im Werk erhalten und brauchen nicht geschmiert zu werden.

Bei Schiebetoren und Hubtoren sind der Schließgeschwindigkeitsregler und der Dämpfungszylinder so einzustellen, dass die Zulaufgeschwindigkeit nicht zu groß und die Zulaufwucht voll aufgefangen wird, damit keine Unfallgefahr entsteht und keine Beschädigungen der an der Mauer befindlichen Torteile eintreten können.

Ihre Tor-Wartung sowie weitere Prüfungen an Sicherheitstüren und Rolltoren führen wir gerne jährlich für Sie in Bochum und Dortmund durch.


Überprüfung der Feststellanlage

Die Feststellanlage muss mindestens einmal monatlich vom Betreiber in eigener Verantwortung überprüft und ständig betriebsfähig gehalten werden. Die Prüfungen dürfen nur von einem Fachmann oder einer hierfür ausgebildeten Person durchgeführt werden. Der Betreiber ist verpflichtet, jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäße Arbeitsweise und störungsfreies Zusammenwirken aller Bauteile und eine Wartung der Feststellanlage vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Diese Prüfungen und deren Ergebnisse sind in einem Prüfbuch zu vermerken.

Die Feststellanlage besteht aus Feststellvorrichtung (elektr. Haftmagnet, Türschließer oder Magnetkupplung) und Auslösevorrichtung (einem oder mehreren in Reihe hintereinander geschalteten Rauchschaltern.

Durch ein Strömungsprüfröhrchen, durch das Rauch erzeugt wird, oder notfalls durch den Rauch einer Zigarre oder Zigarette wird Rauch in die Rauchkammer des zu prüfenden Rauchschalters geblasen. Wenn der Rauchschalter in Ordnung ist, muss die Lampe aufleuchten und die Stromzufuhr (Gleichstrom 24 Volt) zur Feststellvorrichtung unterbrochen werden. Hierdurch wird die Magnetkraft aufgehoben und der Abschluss zur selbsttätigen Schließung freigegeben.

Nach ca. 10 – 30 Sekunden, wenn sich der in der Rauchkammer des Rauchschalters befindliche Rauch verflüchtigt hat, geht die Lampe wieder aus, und die Feststellvorrichtung erhält wieder ihre 24-Volt-Stromzufuhr und hält also den geöffneten Abschluss wieder fest.

Sollte ein Rauchschalter trotz einwandfreier Stromzufuhr nicht ansprechen, so ist er uns zur Überprüfung und Instandsetzung einzuschicken.

Der Rauchschalter muss grundsätzlich nach einer Betriebsdauer von 6 Jahren einer Generalprüfung im Herstellerwerk unterzogen werden. Nach diesem Zeitraum ist die Verschmutzung des Gerätes so weit fortgeschritten, dass ein einwandfreies Arbeiten nicht mehr gewährleistet ist.

Diese jährlich mindestens einmal durchzuführende „Sachkundigen Prüfung“ führen wir gerne für Sie in Bochum und Dortmund durch.

Fordern Sie hier unser unverbindliches und kostenloses Prüf- und Wartungs- / Serviceangebot an!